Der Autorennsport wird elektrisiert

Bereits im Jahr 2013 wurde es für die benzinbetriebenen Autos im Pikes Peak Rennen reichlich knapp, und bei den Motorrädern haben die elektrischen Versionen schon die Nase vorn: http://www.plugincars.com/historic-wins-electric-vehicles-2013-pikes-peak-hill-climb-127651.html

Das besondere an diesem Rennen ist die relativ offene Regulierung, welche es erlaubt, auch elektrische Fahrzeuge, ohne entscheidende Benachteiligungen gegenüber Verbrennern, ins Rennen zu schicken. Das Go-Pro gesponserte Auto hat trotz nasser Strecke einen beeindruckenden Run hingelegt:

Die Technik fliesst natürlich bereits in die Entwicklung von strassenzugelassenen Autos ein. Der stärkste je gebaute seriengefertigte Mercedes ist tatsächlich jetzt schon elektrisch angetrieben:

Der gleiche Reporter war von folgendem Rennwagen noch mehr beeindruckt (wär ich bei 4000 Nm, 850 PS und 2.9 s für 0-100km/h wohl auch):

Bereits vor ein paar Jahren habe ich ein Video über den Rimac gesehen. Ein echtes Supercar. Der geniale Ingenieur aus Kroatien hat ein bisschen mit der Finanzierung zu kämpfen, aber den Rimac Concept One kann man kaufen, kostet einfach über 1 Mio. Jedenfalls hat der gute Herr Rimac echt was drauf:

1088 PS, 2.8 s von 0-100 km/h, 600km Reichweite, Strassenzugelassen. Bumm. Jetzt fragt man sich natürlich warum es noch niemand in der „Königsklasse“ (Formel 1) mit einem elektrischen Auto versucht hat wenn die Autos ja eigentlich schneller sind als Benziner. Der Grund ist ganz einfach: FIA Regulierung. Diese eng gesetzten Regeln machen die F1 eher zur Benzinklasse als zur Königsklasse. Nachtanken ist erlaubt, Batterie tauschen nicht. Die Gewichtsvorschriften und diverse Konstruktions-Einschränkungen machen das Rennen zu einem reinen Verbrenner-Event.

Dafür startet aber im September 2014 parallel dazu die Formula E welche ausschliesslich elektrische Autos zulässt. Der neue Rennsport muss sich wohl erstmal behaupten, um überhaupt Popularität und entsprechend grosse Entwicklungsbudgets zu erhalten. Da haben wir wieder das altbekannte Huhn-Ei Problem. Der Trailer der Formel E ist aber schon mal ganz hübsch gemach:

Die Formel E Rennwagen machen übrigens den Spurt von 0 auf 100 bereits heute in 2.5 s. Das ist noch ein gutes Stück von den 1.7 s eines Formel 1 Rennwagens entfernt. Aber bei den wenigen Jahren Entwicklungszeit im Vergleich zu 100 Jahren Formel 1 Entwicklung ist das ganz schön beeindruckend.

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