Der Weihnachtsmann bringt ein Model S

Auf der Tesla Homepage hab ich grade eine süsse Geschichte gefunden: Im August 2013 hat ein texanischer Auto-Interessent in einem Tesla eine Probefahrt gemacht und danach die bekannten Symptome gezeigt. Während 2 Monaten konnte er nur noch den ganzen Tag an den Tesla denken und hat jedes Wort drüber gelesen das er im Internet finden konnte. Das brachte seine Tochter dazu, sich vom Weihnachtsmann ein Model S für den eigenen Vater zu wünschen. Im Dezember erhielt die Familie einen „magischen Brief“ vom „Weihnachtsmann“ mit einer Adresse die natürlich keinesfalls nachgeschlagen werden durfte weil es ja eine Weihnachtsüberraschung war. Die Reaktion der Tochter beim Einbiegen ins Tesla Gelände ist wirklich niedlich. 🙂

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Model S in freier (Auto-)Wildbahn

Unsere lieben nördlichen Nachbarn freuen sich ganz schön über den Tesla. Und das im Land der schnellen Autos und Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung! Das Gebrabbel eines V8 ja auch manchmal nicht so schlecht, aber Raumschiff-Sound ist einfach viel cooler.

Da bekommt man schon echt Lust drauf mal selber aufs Beschleunigungspedal zu drücken oder etwa nicht?

Die Norweger können sich kaum noch zurückhalten mit Tesla Käufen. Es wurde im September bereits das meist verkaufte Auto! Offenbar ist es dort so gefragt, dass man als glücklicher Besitzer 30000 $ mehr verlangen kann auf dem Gebrauchtwagenmarkt als man vorher bei Tesla für den Neuwagen bezahlt hat:

Schuld daran ist aber nicht etwa eine ausgeklügelte Werbekampagne, sondern Leute wie Björn:

Update: Eine aktuelle Studie bestätigt die hohen Wiederverkaufspreise: http://www.forbes.com/sites/jimgorzelany/2014/02/07/tesla-model-s-worth-more-used-than-new/

Der Autorennsport wird elektrisiert

Bereits im Jahr 2013 wurde es für die benzinbetriebenen Autos im Pikes Peak Rennen reichlich knapp, und bei den Motorrädern haben die elektrischen Versionen schon die Nase vorn: http://www.plugincars.com/historic-wins-electric-vehicles-2013-pikes-peak-hill-climb-127651.html

Das besondere an diesem Rennen ist die relativ offene Regulierung, welche es erlaubt, auch elektrische Fahrzeuge, ohne entscheidende Benachteiligungen gegenüber Verbrennern, ins Rennen zu schicken. Das Go-Pro gesponserte Auto hat trotz nasser Strecke einen beeindruckenden Run hingelegt:

Die Technik fliesst natürlich bereits in die Entwicklung von strassenzugelassenen Autos ein. Der stärkste je gebaute seriengefertigte Mercedes ist tatsächlich jetzt schon elektrisch angetrieben:

Der gleiche Reporter war von folgendem Rennwagen noch mehr beeindruckt (wär ich bei 4000 Nm, 850 PS und 2.9 s für 0-100km/h wohl auch):

Bereits vor ein paar Jahren habe ich ein Video über den Rimac gesehen. Ein echtes Supercar. Der geniale Ingenieur aus Kroatien hat ein bisschen mit der Finanzierung zu kämpfen, aber den Rimac Concept One kann man kaufen, kostet einfach über 1 Mio. Jedenfalls hat der gute Herr Rimac echt was drauf:

1088 PS, 2.8 s von 0-100 km/h, 600km Reichweite, Strassenzugelassen. Bumm. Jetzt fragt man sich natürlich warum es noch niemand in der „Königsklasse“ (Formel 1) mit einem elektrischen Auto versucht hat wenn die Autos ja eigentlich schneller sind als Benziner. Der Grund ist ganz einfach: FIA Regulierung. Diese eng gesetzten Regeln machen die F1 eher zur Benzinklasse als zur Königsklasse. Nachtanken ist erlaubt, Batterie tauschen nicht. Die Gewichtsvorschriften und diverse Konstruktions-Einschränkungen machen das Rennen zu einem reinen Verbrenner-Event.

Dafür startet aber im September 2014 parallel dazu die Formula E welche ausschliesslich elektrische Autos zulässt. Der neue Rennsport muss sich wohl erstmal behaupten, um überhaupt Popularität und entsprechend grosse Entwicklungsbudgets zu erhalten. Da haben wir wieder das altbekannte Huhn-Ei Problem. Der Trailer der Formel E ist aber schon mal ganz hübsch gemach:

Die Formel E Rennwagen machen übrigens den Spurt von 0 auf 100 bereits heute in 2.5 s. Das ist noch ein gutes Stück von den 1.7 s eines Formel 1 Rennwagens entfernt. Aber bei den wenigen Jahren Entwicklungszeit im Vergleich zu 100 Jahren Formel 1 Entwicklung ist das ganz schön beeindruckend.